| Einsatzart | Feuer 4 |
| Kurzbericht | Dachstuhl in Vollbrand |
| Einsatzort | Im Hohlpoth, Kallenhardt |
| Alarmierung |
Alarmierung per
Melder am Donnerstag, 05.03.2026, um 11:41 Uhr |
| eingesetzte Kräfte |
Organisationen
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Einsatzbericht
Um 11.41Uhr wurden die Löschgruppen Kallenhardt, Rüthen und Meiste/Kneblinghausen zu einem Zimmerbrand zur Straße Im Hohlpoth nach Kallenhardt alarmiert. Bereits 4min später nach der ersten Alarmierung wurde das Einsatzstichwort von Feuer 3 auf Feuer 4 Dachstuhlbrand erhöht. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Löschgruppe Kallenhardt wurden die beiden Bewohner des Hauses durch die Kameraden versorgt und an den Rettungsdienst übergeben. Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Strahlrohren als Außenangriff vorbereitet. Die Drehleiter wurde vor dem Brandobjekt in Stellung gebracht, um eine gezielte Brandbekämpfung über das Wenderohr durchführen zu können. Aus dem Haus waren zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Hunde gerettet worden. Diese wurden im weiteren Einsatzverlauf durch das Ordnungamt Rüthen in verschiedene Tierarztpraxen zur Behandlung gebracht. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung haben zu können, wurde eine Wasserversorgung aus Hydranten der anliegenden Straßen aufgebaut. Die Brandbekämpfung am Gebäude war aufgrund einer enormen Rauchentwicklung nur mit Atemschutz möglich. Zu dieser Zeit wurde von Einsatzleiter veranlasst über die Leitstelle Kreis Soest eine NINA-Warnung für den betroffenen Bereich herauszugeben. Um sich Bilder von der Einsatzstelle aus der Höhe zu verschaffen wurde die Drohnengruppe der Löschgruppe Drewer zu Einsatzstelle alarmiert. Von dem Rettungszentrum in Soest wurde zeitnah der Wechsellader mit dem Abrollbehälter Atemschutz zur Einsatzstelle alarmiert. So konnten die gebrauchten Atemschutzgeräte an der Einsatzstelle wieder gewechselt werden. Durch den Einsatz mehrerer Strahlrohre und das Wenderohr der Drehleiter konnte das Feuer gelöscht werden. Das Gebäude konnte nicht mehr von den Einsatzkräfte betreten werden, da durch die Giebel und den Dachstuhl Einsturzgefahr bestand. Um an die verbleibenden Glutnester zu gelangen wurde eine Fachfirma beauftragt. Diese nahm mit einem Spezialbagger die Dachbalken und Giebel heraus von dem Gebäude. So konnten die Einsatzkräfte durch die geschaffenen Öffnungen an die Glutnester gelangen und die ablöschen. Mit mehreren Wärmebildkameras wurde die Einsatzstelle von außen abgesucht, da das Brandobjekt trotz der voraus gegangenen Maßnahmen nicht betreten werden konnte. Da sich dieser Einsatz aus der Mittagszeit bis in den Abend hinein streckte wurde das DRK Rüthen alarmiert um die im Einsatz befindlichen Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zu verpflegen. Den Grundschutz für das Stadtgebiet stellte die Löschgruppe Oestereiden am Feuerwehrhaus Rüthen sicher. |
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| Einsatzfotos | |

