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Freiwillige Feuerwehr Rüthen

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Feuerwehrensache

Landesweite Mitgliederkampagne startet durch: Für mich. Für alle.

Wuppertal (ots) - Rund 130.000 ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder engagieren sich in den 396 Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Trotz des urbanen Umfelds in Deutschlands bevölkerungsreichsten Bundeslands wird 85 % der Feuerwehrarbeit in NRW ehrenamtlich geleistet. Eine große, landesweite Mitgliederwerbekampagne soll das besondere Ehrenamt nun zukunftssicher machen. Facebook_Post-Ads_Jugendlicher.jpg

"Viele Leute denken immer, wir seien Berufsfeuerwehrleute", schildert Feuerwehr-Pressesprecher Nils Vollmar. "Dass wir hier rein ehrenamtlich arbeiten, ist kaum jemandem bekannt. Einerseits freuen wir uns darüber, denn wir genießen eine sehr hohe Wertschätzung bei den Bürgern. Andererseits entsteht hierdurch die ständige Herausforderung, neue Interessenten zu werben, die sich in ihrer Freizeit engagieren." 

Am Freitag, den 3. Februar 2017 starteten Vertreter des NRW-Innenministeriums und des nordrhein-westfälischen Feuerwehrverbandes eine landesweite Kampagne zur Nachwuchsgewinnung in den Freiwilligen Feuerwehren. "Gemeinsam geben wir alles. Damit andere nicht alles verlieren" ist in großen Lettern zu lesen, darunter "FREIWILLIGE FEUERWEHR. Für mich. Für alle." Eine solch groß angelegte Kampagne für das Feuerwehr-Ehrenamt hat es bis dato in NRW noch nie gegeben. 

Der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW e. V., Dr. Jan Heinisch, engagiert sich selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr. "Die Großplakatwände sind nur ein sichtbarer Teil unserer Kampagne. Die Besonderheit ist, dass wir mit dem Projekt FeuerwEhrensache professionelle Coachings für die NRW-Feuerwehren anbieten. Jede Feuerwehr wird so angeleitet, selbst professionell Mitglieder zu werben." Facebook_Post-Ads_Arbeitgeberin.jpg

"Unsere Kampagne richtet sich auch nach innen - an die Feuerwehrfrauen und -männer selbst. Wir möchten die Feuerwehrmitglieder zu Botschafterinnen und Botschaftern für dieses besondere Ehrenamt machen.", ergänzt Cornelia de la Chevallerie, Abteilungsleiterin Gefahrenabwehr im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW. "Dafür stellen wir ihnen Werbematerial auf einer Online-Plattform zur Verfügung, das sie gezielt für ihre Feuerwehr anpassen können." 

Die Heiligenhauser Feuerwehr ist mit ihrer Struktur kein Einzelfall. Rund 130.000 Feuerwehrmitglieder engagieren sich in NRW ehrenamtlich in den Feuerwehren. 85 % der gesamten Feuerwehrarbeit in NRW wird ehrenamtlich geleistet. "Anhand dieser Zahlen sieht man, dass das Ehrenamt in der Feuerwehr nicht wegzudenken ist.", erläutert Projektleiterin Heike Vehling. "Die Freiwillige Feuerwehr ist ein zentraler Teil der Gefahrenabwehr in NRW." 

"Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt und mit der Unterstützung der Kampagne für unser Ehrenamt werben. Natürlich auch mit Hilfe der sozialen Medien, wo der Großteil unserer Zielgruppe vernetzt ist. Dies machen wir in Heiligenhaus bereits seit 2013 sehr erfolgreich - einige Kameradinnen und Kameraden sind erst durch Facebook auf uns aufmerksam geworden.", so Feuerwehr-Sprecher Nils Vollmar.

Quelle: Presseportal

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Beförderungen

Jahresdienstbesprechung 2017

Im Rahmen unserer Jahresdienstbesprechung wurden wieder einige Kameraden geehrt, befördert oder in die Altersabteilung verabschiedet.

Verleihung der Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein Westfalen für 35-jährige aktive Dienstzeit:

-BOI Franz-Josef Hüske (LZ Rüthen)

-UBM Wilfried Bitter (LZ Rüthen)

-UBM Bernd Dicke (LG Kallenhardt)

-HFM Jürgen Mendelin (LG Menzel)

-UBM Heinz-Josef Luig (LG Oestereiden)

Verleihung der Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein Westfalen für 25-jährige aktive Dienstzeit:

- UBM Georg Fredebeul (LG Drewer)

-UBM Bernd Kellermann (LZ Rüthen)

-UBM Lars Geesmann (LG Kallenhardt)

-UBM Michael Denz (LG Kallenhardt)

-BOI Rolf Langer (LG Meiste)

-UBM Frank Schulte (LG Meiste)

Folgende Kameraden und Kameradinnen wurden in die Einsatzabteilung befördert:

-FMA Imke Rieck (LZ Rüthen)

-FMA Henry Lemm (LZ Rüthen)

-FMA Niklas Henze (LZ Rüthen)

-FMA Jonas Bolzenius (LZ Rüthen)

-FMA Jonas Höttecke (LZ Rüthen)

-FMA Annkathrin Schroer (LG Oestereiden)

Folgende Kameraden wurden befördert:

Beförderungen zum UBM:

-HFM Rainer Cazin (LZ Rüthen)

-HFM Stefan Dünnebacke (LG Kneblinghausen)

-OFM Christoph Tillmanns (LG Meiste)

-OFM Lukas Fernim (LG Meiste)

Beförderungen zum BM:

-UBM Georg Fredebeul (LG Drewer)

-UBM Peter Köhne (LG Drewer)

-UBM Michael Lüke (LG Menzel)

-UBM Markus Weber (LG Meiste)

Beförderungen zum OBM:

-BM Daniel Grawe (LZ Rüthen)

-BM Marco Schlüter (LG Meiste)

Beförderungen zum HBM:

-OBM Andreas Schrewe (LZ Rüthen)

Beförderungen zum BI:

-HBM Markus Kleine (LZ Rüthen)

-HBM Norbert Happe (LG Kneblinghausen)

Folgende Kameraden wurden in die Ehrenabteilung übernommen:

-HFM Hans-Jürgen Will (LG Kneblinghausen)

-HFM Friedhelm Thomas (LG Kneblinghausen)

-UBM Ulrich Dünschede (LG Kneblinghausen)

 

 

 

 

 

 

Zimmerbrand

Zimmerbrand in Westereiden

In Westereiden hat es am Donnerstagmittag in der Küche eines Wohnhauses an der Dorfstraße gebrannt. Im Erdgeschoss fing laut Polizeiangaben vermutlich durch einen technischen Defekt der Backofen Feuer. Nahezu zeitgleich entdeckten der 35-jährige Mieter sowie der gerade nach Hause kommende Eigentümer (48) den Brand, alarmierten die Feuerwehr und verließen das Haus. Um 12.19 Uhr ging der Alarm bei der Leitstelle ein. Im Einsatz waren der Löschzug 2 der Rüthener Feuerwehr, bestehend aus den Löschgruppen Drewer, Menzel und Oestereiden sowie eine Löschgruppe aus Rüthen, Rettungsdienst und Polizei. Laut stellvertretendem Wehrführer Thorsten Rose rückte zwei Trupps unter Atemschutz vor und brachten den Ofen nach draußen. „So ließ er sich besser löschen, außerdem ist unser Bestreben, den Schaden im Gebäude so gering wie möglich zu halten“, so Rose. Personenschäden waren bei diesem Brand nicht zu verzeichnen, der Sachschaden dürfte jedoch beträchtlich sein, da der Rauch durch alle Räume gezogen ist.

Text: Westfalenpost

Weitere Informationen unter Einsätze...

 

Unfall Oestereiden

PKW überschlägt sich

Die Löschgruppe Oestereiden wurde um 19:22 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Kellinghauser Straße in Höhe Gut Ringe alarmiert. Durch den Gegenverkehr irritiert verlor am Montagabend ein 20-jähriger Fahranfänger aus Beckum die Kontrolle über sein Fahrzeug. In einer Linkskurve wich er auf der Kellinghauser Straße in Fahrtrichtung Kellinghausen zu weit nach rechts aus und geriet dabei auf die Bankette. Der PKW rutschte auf der Gegenfahrbahn in den Straßengraben und überschlug sich. Die Person konnte sich selbstständig aus dem PKW befreien und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Die Löschgruppe sicherte die Einsatzstelle ab und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Der Sachschaden an dem völlig beschädigten Fahrzeug wurde auf 3000 Euro geschätzt.

Foto:Teipel

Tag des brandverletzten Kindes

7. Dezember - "Tag des brandverletzten Kindes"

Leider werden jährlich immer noch mehr als 30.000 Kinder in Deutschland wegen Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich behandelt. Knapp 6000 Kinder und Jugendliche sind so schwer verletzt, dass sie stationär verbleiben müssen. „Diese Unfallzahlen sind immer noch viel zu hoch,“ konstatiert Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Gerade im häuslichen Bereich lauern viele Gefahren für Kinder sich zu verbrennen oder zu verbrühen, die mit den richtigen Maßnahmen abgesichert werden könnten“. 

Auch uns als Feuerwehr liegen die Kinder besonders am Herzen, aufgrund dessen wollen wir auf Gefahren aufmerksam machen, die im Alltag vermieden werden können.

Unfälle mit heißen Flüssigkeiten, wie Tee, Kaffee oder umgefallene Wasserkocher verursachen schwerste Verbrühungen bei Kindern. Die häufigste Unfallursache bei thermischen Verletzungen im Kindesalter sind Verbrühungen. Mehr als 70 % der Kinder sind zum Unfallzeitpunkt jünger als 5 Jahre. Kaum jemand weiß, dass heiße Flüssigkeiten schon ab 52 ° Celsius die zarte Kinderhaut schädigen können. „Große Schmerzen, zahlreiche Operationen und Behandlungen, die sich oft über Monate und Jahre hinziehen, sind die traurige Folge für die betroffenen Kinder“, berichtet die Kinderchirurgin Dr. Mechthild Sinnig, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises.

  • Verzichten Sie beim Grillen auf nicht geeignete Brandbeschleuniger.
  • Füllen Sie in Wärmflaschen kein kochendes Wasser, wickeln Sie diese in ein Tuch, um direkten Hautkontakt zu vermeiden.
  • Beaufsichtigen Sie Ihr Kind in der Nähe von offenem Feuer (z. B. Kerze, Kamin, Grill).
  • Gehen Sie besonnen mit Feuer um, seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild.
  • Erklären Sie Ihrem Kind frühzeitig die Gefahren im Umgang mit Feuer. Verbote nützen meist nichts, sondern erhöhen eher die kindliche Neugier.
  • Nichts Heißes essen oder trinken, solange ihr Kind auf ihrem Schoß sitzt.
  • Gefäße mit heißen Flüssigkeiten so platzieren, dass Kinder diese nicht erreichen können.
  • Keine herunterhängenden Tischdecken verwenden.