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Freiwillige Feuerwehr Rüthen

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Übung LZ 1 und LG Kallenhardt Lörmecke Wasserwerk

 

           

                                 Übung an der                       

            Qualitätssicherungsanlage

 

           Arbeitsunfall mit mehreren Verletzten

 

Ein missglückter Abladevorgang eines IBC-Containers (gefüllt mit 50%iger Natronlauge) und ein daraus hervorgegangener Arbeitsunfall mit mehreren Verletzten in Kallenhardt an der Theodor-Ernst-Straße.

Dieses war die Ausgangslage einer Übung der Löschgruppe Kallenhardt und des Löschzuges Rüthen an der Qualitätssicherungsanlage der Lörmecke-Wasserwerk GmbH (LWW) in Kallenhardt. 

Nach Eintreffen der Löschgruppe Kallenhardt wurden erste Erkundungsmaßnahmen eingeleitet. Parallel dazu rüsteten sich erste Atemschutztrupps aus, welche dann zunächst erkundeten um welchen Gefahrstoff es sich auf dem Anhänger handeln könnte. Da nicht bekannt war um was für einen Stoff es sich handeln könnte, wurde zunächst eine Absperrgrenze festgelegt.

Ein weiterer Trupp ging in das Gebäude vor, um dieses nach den verletzten Personen abzusuchen. Von dem zwischenzeitlich eingetroffenen Löschzug Rüthen wurden ebenfalls sofort Trupps mit Atemschutz ausgerüstetund mit zur Verletztensuche im Gebäude eingesetzt.

 

Der Einsatzleiter entschied sich zwei Trupps mit Chemikalienschutzanzügen auszurüsten, damit diese sich dem IBC-Container weiter annehmen und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten können, um die 50% Natronlaugeaufzufangen. Hierzu musste eine Beständigkeit des 'Materials der Auffangbehälter überprüft werden. Mittlerweile standen dem Einsatzleiter Mitarbeiter der LWW und ein ABC-Fachberater zur Seite. 

      Durch weitere Kameraden wurde an der Absperrgrenze des Gefahrenbereichs ein Dekontaminationsplatz für die Einsatzkräfte aus den Chemikalienschutzanzügen errichtet. An dieser Stelle werden die Chemikalienschutzanzüge von außen gereinigt, damit sich die in den Anzügen befindlichen Einsatzkräfte von den eventuell kontaminierten Anzügen trennen können. In der Zwischenzeit wurden die vier im Gebäude vermissten Personen durch die Atemschutztruppsgerettet und an den Rettungsdienst übergeben. 

Im Anschluss an diese Übung bestand die Möglichkeit für die Kameraden die Anlage des LWW zu besichtigen, damit auch alle Kameraden das Gebäude von innen kennen lernen.

Bild oben: Lagebesprechung LG Kallenhardt, LZ Rüthen und der Einsatzleitung

Feuerwehrcamp Lz 3 2019

         

          Feuerwehrcamp Löschzug 3 2019

 Der dritte Zug der Feuerwehr Rüthen, bestehend aus den Einheiten Kallenhardt, Meiste und Kneblinghausen absolvierte kürzlich ein Übungswochenende im benachbarten Bestwig-Föckinghausen. Bereits am Freitag hatten 34 Kameradinnen und Kameraden das Schullandheim bezogen. Nach dem Frühstück am Samstag wurden die Teilnehmer in kleinere Gruppen aufgeteilt um in "Stationsübungen" intensiv verschiedene Themen zu beüben. Verletzte Person unter Baumstamm, Wohnwagen im Entstehungsbrand oder Person von ca. 500kg Behälter eingeklemmt waren einige Alarmstichworte. Bei einem realen Gas Leck musste eine ca. 2 Meter hohe Flamme mittels Hohlstrahlrohr "eingefangen" werden.

Was aus der Entfernung den Anschein von Spielerei haben könnte, kommt den geschulten Kameraden im Ernstafll durch die erlangten Erkenntnisse sicherlich zu Gute. Mit dem neu angeschafften Fire Trainer der Wehr wurde das Verhalten von Druckbehältern unter Starker Erwärmung demonstriert und bekämpft.Natürlich kam eine Unterweisung von gefährlichen Stoffen auch nicht zu kurz.

Überrascht waren die Jüngsten über die Vorführung "hilflose Person hinter Tür" Rettungsdienst benötigt Unterstützung. Mit welchen einfachen Mitteln Personen in Notlage schnell geholfen werden kann, wurde hier deutlich. Eine gemeinsame Zugübung unter dem Thema "Planwagen verunfallt, mehrere Verletzte" konnte im benachbarten Waldgebiet realitätsnah nachgestellt werden. Kameraden mit Ausbildung im Bereich Absturzsicherung vermittelten hier federführend ihr Wissen. Übungspuppen und Simulanten mit fiktiven Verletzungen wurden mittels Schleifkorbtragen an Führungsseilen kontrolliert an Steilhängen zwischen dem Fichtenbestand zum Rettungsdienst transportiert.

An dem Übungsintensiven Wochenende kam die Kameradschaft natürlich nicht zu kurz. Auch das dritte Feuerwehrcamp des dritten Zuges endete mit großer Zufriedenheit bei den Kameraden und Organisatoren um Löschzugführer Rolf Langer. Möglichkeiten und Ideen für ein weiteres Camp sind durch immer wieder neue Techniken im Feuerwehrwesen gegeben so Langer.

 

Grundlehrgang 2019

 

                            Grundlehrgang 2019 beendet

 

Den Grundlehrgang 2019 beendeten am vergangenen Freitag (04.05.2019) 25 Feuerwehrmann-bzw. Feuerwehrfrau-Anwärter aus dem Ausbildungsverbund der Feuerwehren der Städte Rüthen und Warstein. 

Dieser Grundlehrgang begann im Januar diesen Jahres mit der Ersten Hilfe und wurde über mehrere Wochen und Monate durchgeführt. 160 Stunden investierten die angehenden Brandschützer der beiden Feuerwehren zusammen mit Ihren Ausbildern.

Neben dem theoretischen Unterricht gehörten die praktischen Übungen in den Stadtgebieten Warstein und Rüthen ebenfalls mit zu der Ausbildung. Gegenstand der Abschlussprüfung am Prüfungstag waren zwei Szenarien im Belecker Industriegebiet mit je einer verletzten Person. Bei einer ausgelösten Brandmeldeanlage und einer eingeklemmten Person bei einem Verkehrsunfall mussten die Prüflinge ihr erlangtes Wissen unter Beweis stellen.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Prüfung der Teilnehmer erhielten diese ihre Funkmeldeempfänger.

        

An diesem Grundlehrgang nahmen von der Feuerwehr Rüthen Christina Brasse, Tobias Segbers, Julian Rose, Elias Flormann, Felix Reher, Tobias Krisch, Annika Bokelmann, Sven Habig, Lars Schlüter, Jan Oesterhoff, Felix Weber und Sascha Niebling teil.

Von der Feuerwehr Warstein nahmen am Grundlehrgang Alisa Wanisch, David Nolte, Keanu Knecht, Konrad Gröblinghoff, Marius Bredenbeck, Eric Henke, Nils Kersting, Roman Cruse, Paul Ernst, Maik Heimann, FabriceSchweda, Philipp Fischer und Daniel Schröder teil.

Zugübung Lz 1 April 2019

                                                  Löschzugübung Lz 1

 

Mit einer realen Alarmierung begann am vergangenen Mittwoch die erste Zugübung des Löschzuges Rüthen gegen 18.40 Uhr. "Starke Rauchentwicklung, Wohnungsbrand" in der Hachtorstraße lautete die Meldung für die Kameraden des Löschzuges Rüthen.

Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden schon während der Anfahrt eine Rauchentwicklung und Flammenbildung aus Fenstern im Obergeschoss des Gebäudes vor.

Während der Erkundung stellte sich heraus das sich noch Personen im Gebäude befinden sollten, umgehend wurden Trupps mit Atemschutz ausgerüstet und in das Gebäude geschickt. Diese Trupps suchten das Gebäude nach den vermissten Personen ab.  Parallel dazu wurde in der Straße von weiteren Einsatzkräften eine Wasserversorgung aufgebaut.

Die eingesetzten Atemschutztrupps verschafften sich Zugänge über die Haustür an der Seite des Hauses, über tragbare Leitern an der Rückseite des Gebäudes.

Die im Haus aufgefundenen Personen wurden von den Atemschutztrupps mit der Schleifkorbtrage über die Treppe im Haus gerettet. Gleichzeitig wurde eine weitere Person durch ein Fenster im Obergeschoss mit der Drehleiter gerettet.

 

 

 

 

 

 

 

Ehrungen

Ehrungen und Beförderungen

Auf unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung konnten wir verschiedene Ehrungen und Beförderungen durchführen.

Zum Unterbrandmeister:

Thomas Neumann, Rüthen

Marc Rieger, Rüthen

Christoph Kuse, Drewer

Zum Brandmeister:

Franz-Josef Kleine, Rüthen

Gereon Kaup, Oestereiden

Dominik Müller, Kallehardt

Zum Oberbrandmeister:

Georg Fredebeul, Drewer

Peter Köhne, Drewer

Micheal Lüke, Menzel

Zum Hauptbrandmeister:

Stefan Fechner, Rüthen

Tobias Levenig, Oestereiden

Michael Schroer, Oestereiden

Zum Brandinspektor:

Markus Weber, Meiste

Zum Brandoberinspektor:

Jochen Rieger

für 25-jährige aktive Dienstzeit:

Raimund Rüther, Menzel

Gregor Horstschäfer, Rüthen

für 35-jährige aktive Dienstzeit:

Friedel Bitter, Rüthen

Klaus Sellerberg, Rüthen

Rainer Nölle, Drewer

Ebenfalls konnten wir in diesem Jahr auch wieder viele Neuaufnahmen tätigen.