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Umbau Feuerwehrhaus Rüthen

     Feuerwehr rüstet sich für die Zukunft

v.l. Unterbrandmeister Dieter Tacke und die Hauptbrandmeister Andreas Schrewe und Frank Föllmer stellten jetzt die Erweiterungspläne des Rüthener Feuerwehrhauses vor

Brände, technische Hilfeleistungen, Naturkatastrophen – in bedrohlichen Situationen sind Rüthens Bürgerinnen und Bürger auf die verlässliche Hilfe ihrer Feuerwehr angewiesen, die Jahr für Jahr zu weit über 150 Einsätzen ausrückt und in der Regel innerhalb von 10 Minuten vor Ort ist. Da liegt es nahe, neben der persönlichen Einsatzkleidung auch die Feuerwehrhäuser auf dem jeweiligen Stand der Technik bringen. Auch das Feuerwehrhaus in Rüthen am Gartenweg , das im Jahr 1982 bezogen wurde,  wird nun entsprechend der gesetzlichen Vorgaben erweitert. Die Feuerwehr-kameraden Andreas Schrewe, Frank Föllmer und Dieter Tacke stellten die Ausbaupläne jetzt in einem Pressegespräch vor.

Hauptbrandmeister Andreas Schrewe: „Aktuell müssen wir uns im Alarmierungsfall aufgrund fehlender Umkleideräume hinter oder neben den oft schon laufenden Einsatzfahrzeugen ankleiden. Um Verletzungsgefahren – nicht selten auch bei einem erhöhten Adrenalinspiegel und Eilegebot - künftig auszuschließen, hat der Gesetzgeber sinnvolle Regelungen erlassen, die das Umkleiden künftig in speziellen Bereichen vorsehen.“  „ Hinzu kommt die Tatsache, dass im Löschzug Rüthen von den 80 Einsatzkräften insgesamt 10 weibliche Einsatzkräfte im Alarmierungsfall mit ausrücken, getrennte Umkleide- und Duschräume sind daher unverzichtbar“ ergänzt Hauptbrandmeister Frank Föllmer.

Hinzu kommt der erhöhte Raum- und Platzbedarf auch durch die Trennung der Einsatzkleidung von Wald- und Vegetationsbränden und der technischen Hilfeleistung. Da die erforderlichen Umbauten nicht in die bestehenden Räumlichkeiten passen, ist ein Anbau in einem Umfang von ca. 100 m² unumgänglich. Auch geplant ist eine künftige Umfahrung des Feuerwehrhauses. Um bei künftigen Einsätzen den Begegnungsverkehr mit Einsatzfahrzeugen zu vermeiden, werden die Einsatzkräfte bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus mit ihren Privatfahrzeugen künftig in Einbahnstraßenregelung den Parkplatz des Feuerwehrhauses anfahren. Überaus erfreut und dankbar zeigen sich die Wehrmänner, dass die Akzeptanz für den An- und Umbau des Feuerwehrhauses bei Rat und Verwaltung uneingeschränkt vorhanden ist. Wenn alles klappt, werden die neuen Räumlichkeiten im Jahr 2023 bezugsfertig.      

 

Update: 05.09.2022

Während in den vergangenen Wochen die Baufirma mit den Erdarbeiten beschäftigt war, steht nun in Kürze das betonieren der Grundplatte auf dem Plan.

Update: 30.09.2022

Drei Wochen später sind die Größe der neuen Räumlichkeiten erkennbar. Da in dem vorhandenem Bestand die Räumlichkeiten neu aufgeteilt werden sieht man auf dem oberen bild die Erweiterung welche in zukunft der Eingangsbereich und die Umkleide der Herren werden soll.

Um die Einsätze demnächst koordienieren zu können entsteht rechts neben dem vorhandenem Gebäude ein neuer Funkraum mit angeschlossenem Besprechungsraum. Im hinteren Teil befinden sich weitere Sozialräume für die Einsatzkräfte.    

Da bei diesem Umbau des Feuerwehrhauses das ganze Erdgeschoss modernisiert wird, nutzt die Baufirma die "Regentage" im September un arbeitet im Gebäude. Hier steht nun erstmal das entfernen der Fliesen, des Estrichs und teilweise ganzer Wände an.

                                                                                                                                                          

Übergabe MTF Kinderfeuerwehr

Die Kinderfeuerwehr Rüthen feiert die Übergabe ihres
Kinderfeuerwehrbullis

Am Samstag, den 10. September fand die offizielle Übergabe des
Mannschaftstransportfahrzeugs an die Kinderfeuerwehr Rüthen, Gruppe
Oestereiden statt. Mariele Rose, Kinderfeuerwehrbetreuerin und
stellvertretende Löschgruppenführerin der Löschgruppe Oestereiden,
stellte bei dieser Gelegenheit den Gästen aus Politik, Verwaltung und
der Löschgruppe zunächst die Arbeit der Kinderfeuerwehr vor.

Rund 25 Kinder aus den Rüthener Norddörfern treffen sich einmal im Monat, um mehr über die Themen Feuerwehr, Naturwissenschaft und Technik zu lernen, wobei Spiel und Bewegung natürlich nicht fehlen.

Das MTF, das schon seit Februar diesen Jahres am Standort steht, wurde dazu bereits für erste Ausflüge genutzt und es gibt auch schon einige Ideen für weitere Ausflüge.
Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Rüthen Thorsten Rose bedankte sich in seiner Rede bei den 6 Betreuer/innen für ihr Engagement, betonte die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit und zeigte sich optimistisch, einige der Kinder in ein paar Jahren auch im aktiven Dienst der Feuerwehr begrüßen zu können.


Im folgenden ging Ordnungsamtsleiterin Stefanie Luse auf die schnelle
Antragstellung und Bewilligung der Förderung von insgesamt 36.850 Euro
durch das Land NRW ein. Der Neunsitzer wurde anschließend noch mit
einigen An- und Umbauten an die feuerwehrtechnischen Anforderungen
angepasst, mit dem Logo der Kinderfeuerwehr bedruckt und kann nun für
Aktivitäten von Kinder- und Jugendfeuerwehr genutzt werden.
Auch die anwesenden Vertreter aus der Politik würdigten den Einsatz für
die Jugendarbeit.


Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Kinder an verschiedenen
Stationen in Geschicklichkeitsspielen beweisen und groß und klein ließen
den Nachmittag mit Pizza und Getränken ausklingen.

 

Warntag 8.September 2022

Warntag am 8. September

185 Sirenen heulen um 11 Uhr im ganzen Kreis - Netz wird immer dichter

Heftige Unwetter, Großbrände oder Katastrophen kommen vor. Das haben die vergangenen Jahre schmerzvoll gezeigt. Dass die Bevölkerung dann gewarnt werden muss, ist klar. Über Radio, Fernsehen und Internet werden die Menschen in den meisten Fällen erreicht – das Land NRW setzt außerdem noch auf Sirenen und Lautsprecherdurchsagen. Doch wie klingen die und was ist bei einem Alarm zu tun? Genau das soll beim NRW-weiten Warntag am Donnerstag, 8. September um 11 Uhr wieder geübt werden.

Insgesamt gibt es kreisweit 185 Sirenen. Nach Ende des kalten Krieges waren die Sirenen in vielen Kommunen abgebaut worden. Inzwischen arbeiten die Städte und Gemeinden mit Hochdruck daran, das Sirenen-Netz wieder auszubauen.Ziel des Probealarms ist es, zu testen, ob die Warnmittel funktionieren und gleichzeitig die Bevölkerung an die Bedeutung der Signale zu erinnern. In mittlerweile allen Kommunen im Kreisgebiet sind flächendeckend Sirenen montiert, die auch das digitale Signal, die drei Alarmtöne Entwarnung (eine Minute Dauerton) – Warnung (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) – Entwarnung (eine Minute Dauerton) in Abfolge, abgeben können. Wer sich die Töne im Vorfeld schon einmal anhören möchte, der kann dies auf der Internetseite des Kreises Soest unter www.kreis-soest.de/warnung tun.

„Wir werden in der Rettungsleitstelle des Kreises Soest pünktlich das Signal für alle Sirenen in den Himmel schicken“, erklärt Dennis Pingel aus der Stabsstelle Feuer- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung. „Wenn Bürgerinnen und Bürger merken, dass eine Sirene nicht läuft, sollten sie das Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde informieren.“Ergänzend werden beim Warntag die Warn-Apps „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und „KATWARN“ per Push-Benachrichtigung den Alarm mit einer Warnmeldung begleiten.Doch was ist beim Signal „Warnung“ im Ernstfall zu tun? Wenn die Sirenen eine Minute lang im auf- und abschwellenden Ton heulen, sind geschlossene Räume aufzusuchen sowie Fenster und Türen zu schließen. Man sollte außerdem Nachbarn informieren, die den Alarm nicht mitbekommen haben. Radio oder Fernsehen einzuschalten und einen Blick auf die gängigen Warn-Apps zu haben, hilft, um den Grund der Warnung zu erfahren und weitere Verhaltenstipps zu bekommen. Manchmal gibt es auch Lautsprecherdurchsagen von Polizei oder Feuerwehr.

Hintergrund: Zahl der Sirenen aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden

Anröchte: 13                                                
Bad Sassendorf: 18
Ense: 9
Erwitte: 12
Geseke: 10
Lippetal: 9
Lippstadt: 7
Möhnesee: 18
Rüthen: 7
Soest: 10
Warstein: 26
Welver: 23
Werl: 14
Wickede: 8
Kreis Soest: 1 mobile Sirene
= 185

 
Quelle: Pressestelle Kreis Soest

 

Einsatzkleidung neu

    Neue Einsatzkleidung bei der Feuerwehr Rüthen

 Dem ein oder anderem Bürger im Rüthener Stadtgebiet ist es sicherlich schon aufgefallen, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rüthen momentan in drei verschiedenen Modellen ihrer Schutzkleidung bei Übungen und Einsätzen unterwegs sind. Was sofort auffallen dürfte: Statt des bisherigen blau tragen die Einsatzkräfte nun eine sandfarbene oder rote Einsatzkleidung.

Die rote Kleidung wird primär bei Hilfeleistungseinsätzen sowie bei der Brandbekämpfung im Freien eingesetzt. Atemschutzgeräteträger können zusätzlich auf die sandfarbene Einsatzkleidung zurückgreifen, welche beispielsweise im Innenangriff bei Gebäudebränden getragen wird. Eine Besonderheit dieses Modells ist, dass nach einem Einsatz der verunreinigte Oberstoff der Einsatzgarnitur abgezogen werden kann und die Einsatzkraft „sauber“ die Rückfahrt antreten kann. Hintergrund: Bei fast jedem Brandereignis werden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in den Rauchgasen in großer Konzentration freigesetzt. Diese toxischen und karzinogenen Stoffe können durch die Hautporen oder über die Atemwege aufgenommen werden.

Durch die helle Farbe der Einsatzkleidung ist eine bessere Sichtbarkeit gegeben und die Kleidung heizt sich bei höheren Temperaturen im Sommer nicht mehr so auf. Der Tragekomfort entspricht den neusten Standards und bringt weiterhin eine Verbesserung vor allem im Hinblick auf Gewicht, Hitzestau und Sicherheit. Bei einer Anprobe wurde jede Einsatzkraft ausgemessen und die Einsatzkleidung angepasst. Noch in diesem Jahr sollen weitere Einsatzkräfte mit der neuen Einsatzkleidung ausgestattet werden.

Die bisherige Einsatzkleidung wird überprüft, gereinigt und anschließend als Ersatzkleidung bereitgestellt. Während die neue Kleidung den Trägerinnen und Trägern persönlich zugeordnet ist, wird diese Ersatzkleidung in einem Pool verwaltet und bei Bedarf flexibel als Wechselkleidung genutzt.

Bulli Kinderfeuerwehr

     Neuer Bulli für die Kinderfeuerwehr Rüthen,                                          Standort Oestereiden

Das Land NRW fördert die Kinderfeuerwehr Rüthen, Standort Oestereiden

 Die Jungen und Mädchen der Kinderfeuerwehr Rüthen, Standort Oestereiden freuen sich über die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges. Dieses Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) steht dem Feuerwehrnachwuchs nun für Fahrten, Ausflüge und vielen weiteren Aktionen zur Verfügung. Um Kindern frühzeitig den Zugang zur Feuerwehr zu ermöglichen wurde bereits im Jahr 2020 die Kinderfeuerwehr innerhalb der Löschgruppe Oestereiden gegründet. Die Förderung von qualifiziertem Nachwuchs und die Gewinnung von motivierten Kindern ist dem Betreuerteam ein wichtiges Anliegen.

Das Land NRW hat für das Projekt „Gründung und Förderung von Kinderfeuerwehren“ eine finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt. Mit einer 80-prozentigen Förderung durch das Land NRW konnte der MTF in Auftrag gegeben werden und wurde Ende des Jahres 2021 ausgeliefert. Durch die Beschriftung des MTF wurde auch nach außen hin sichtbar gemacht, das mit dem Fahrzeug die Mitglieder der Kinderfeuerwehr unterwegs sind.

Die Unterbringung des Fahrzeuges erfolgt im Feuerwehrhaus der Löschgruppe Oestereiden. Dort wird das Fahrzeug auch für die Belange der Löschgruppe eingesetzt. Ausgerüstet ist der 9-Sitzer mit einer Blaulichtanlage, Frontblitzern, einem großen Kofferraum mit Gepäcknetz, ausreichend Kindersitzen und Digitalfunk.

Eine Schlüsselübergabe an die Löschgruppe Oestereiden und das Betreuerteam der Kinderfeuerwehr konnte leider Coronabedingt noch nicht vorgenommen werden. Trotzdem wünschen wir der Löschgruppe Oestereiden und der Kinderfeuerwehr viel Freude und immer eine unfallfreie Fahrt mit dem neuen Fahrzeug.