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Sprechfunkerlehrgang 2021

 

                  Sprechfunkerlehrgang 2021

               

 Am Freitag Abend endete der diesjährige Sprechfunkerlehrgang der Ausbildungsgemeinschaft der Feuerwehren Warstein und Rüthen. In den letzten zwei Wochen lernten die 23 Kameraden und Kameradinnen den richtigen Umgang mit den Funkgeräten, sowie dem Funkverkehr, theoretisch und praktisch. Alle Teilnehmer nahmen mit Erfolg am Lehrgang teil.
(Alle Teilnehmer sind gegen das Coronavirus geimpft)

Spende Wassersauger

 Der Löschzug Rüthen sagt DANKE!

 Der Löschzug Rüthen der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Rüthen freut sich über eine Sachspende des Reinigungsgeräteherstellers Nilfisk. Bei der Spende handelt es sich um einen Nilfisk Nass-/Trockensauger für die Feuerwehr.

Mit diesem Spezialsauger können die Einsatzkräfte, Einsatzstellen wie z.B. Wasser im Keller nach Starkregenereignissen noch effizienter abarbeiten. Nachdem das Wasser abgepumpt und der Schlamm bestmöglich aus den Häusern entfernt wurde, kann beispielsweise der restliche Schmutz mit Hochdruckreinigern von den Wänden und dem Boden heruntergewaschen werden und die Nass-/Trockensaugern saugen das entstehende Schmutzwasser ab.

Die Übergabe des Saugers erfolgte durch Marcus Spickernagel, Nilfisk Servicetechniker Service West, der auch gleichzeitig Mitglied des Löschzuges Rüthen ist, an die Einsatzkräfte des Löschzuges Rüthen. Die Leiter der Feuerwehr Rüthen Phillip Büngeler und Dirk Schrewe  bedankten sich im Namen der Feuerwehr Rüthen für die großzügige Spende der Firma Nilfisk.

Zugübung LZ 2

      Erfolgreiche Zugübung in Drewer

Die aktuelle Situation in der Covid-19-Pandemie lässt wieder das Üben mit mehreren Löschgruppen zu. So fand am Mittwoch, den 30.06.2021, erstmalig wieder nach längerer Zeit eine Zugübung des Löschzugs 2 (Drewer, Oestereiden und Menzel) in Drewer statt.

 

Angenommen wurde der Brand einer landwirtschaftlich genutzten Scheune. Nach Eintreffen der Einheit Drewer wurde bei der Erkundung festgestellt, dass sich mehrere Kinder und Jugendliche im rechten Teil des Gebäudes aufhalten sollten. Die erste Aufgabe war daher die Personensuche und Menschenrettung. Hierfür rüsteten sich zwei Trupps sofort mit Atemschutz aus und es wurde ein Innenangriff mit einem sogenannten Schlauchpaket vorbereitet und durchgeführt.

Kurz danach traf die Löschgruppe Oestereiden ein. Diese unterstütze sofort den Löschangriff im Bereich der Löschwasserversorgung mit dem Tanklöschfahrzeug, da dieses 3000 Liter Wasser fasst und begann gleichzeitig mit der Einsatzdokumentation. Um die Wasserversorgung langfristig sicher zu stellen, wurde die Löschgruppe Menzel in Verbindung mit dem Schlauchwagen des Löschzuges Rüthen eingesetzt.

So wurden vom „Dreweraner Born“ ca. 1000 Meter Schlauchleitung bis zum Übungsobjekt verlegt, denn dort befindet sich ein unterirdischer Behälter mit Löschwasser. Damit streckenbedingte Druckverluste ausgeglichen werden konnten, wurde auf der Hälfte der Strecke eine weitere Pumpe zwischengeschaltet. Parallel zum Aufbau der Löschwasserversorgung konnten aus dem rechten Gebäudeteil drei Personen gerettet werden. Gleichzeitig wurde von einem weiteren Atemschutztrupp der linke Gebäudeteil nach Personen durchsucht. Hier konnte eine Person liegend auf einem Anhänger aufgefunden werden. Diese hatte aufgrund des Feuers versucht zu flüchten und ist daraufhin von einem höher gelegenen Einbau auf einen Anhänger gestürzt. Dabei hatte sie sich eine Beinverletzung zugezogen und war nicht mehr gehfähig. Die Person wurde daher durch Unterstützung eines weiteren Atemschutztrupps mithilfe eines Tragetuches und einer Schleifkorbtrage gerettet. Wenig später konnte die gelungene Übung beendet werden.

Die Übung wurde nebenbei von mehreren Kameraden der Drohnengruppe begleitet. Über die Drohne wurde eine Dokumentation aus der Luft durchgeführt. Des Weiteren konnte die Handhabung der Drohne an Einsatzstellen weiter vertieft werden.

Grundlehrgang 2021

       Grundlehrgang 2021 erfolgreich beendet

Erfreulicherweise konnte am 26.Juni der Grundlehrgang 2021 unter Pandemiebedingungen abgeschlossen werden. Durch Schnelltests und das Konsequente umsetzen eines Hygienekonzeptes, war es möglich diesen Lehrgang der Ausbildungsgemeinschaft der Feuerwehren Rüthen und Warstein zu absolvieren.

In den vergangenen 15 Wochen haben die angehenden Feuerwehrmänner & Frauen beim theoretischen Unterricht die Schulbank gedrückt. Neben dem theoretischen Unterricht gehörten praktische Übungstage in den Stadtgebieten der Feuerwehren Rüthen und Warstein mit zum Ausbildungsprogramm.

Nach zwei realitätsnahen Einsatzübungen als praktische Prüfung im Gewerbegebiet Belecke Nord erhielten die Teilnehmer ihre Urkunden und die Meldeempfänger aus den Händen der Stadtbrandinspektoren Philipp Büngeler (Rüthen) und Donat Ahle (Warstein). Dankende Worte richteten die Bürgermeister Dr. Thomas Schöne (Warstein) und Peter Weiken (Rüthen) an die Teilnehmer des Grundlehrganges für den zuküftigen Dienst am Nächsten.

Die Teilnehmer des Grundlehrganges 2021

Feuerwehr Rüthen:  Paul Langer, Kevin Bödger, Max Gregor Gerhardt, Maurice Fischer, Josefin Gerwin, Leoni Jaskulski, Pascal Olesch, Leon Buchholz, Leon Löseke, Fritz Köhne-Volland, Dana Maurin Lösche

Feuerwehr Warstein:  Tobias Heilig, Magdalena Kobus, Fabienne Immisch, Luca Schriek, Guido Albers, Niklas Enste, Fabian Hetzel, Jessica Kicinski, Julia Roderfeld

Drohne LG Drewer

 
               Drohne bei der LG Drewer stationiert
 
Vor einen guten Jahr wurde bei der Feuerwehr Rüthen die Entscheidung getroffen eine Drohne anzuschaffen. Die Kameraden der Löschgruppe Drewer bildeten sich im Vorfeld in diesem Fachgebiet aus, so dass die Drohne bei der LG Drewer von nun an stationiert wurde. Einen ersten realen Einsatz hatte die Drohnengruppe bei dem Vollbrand eines Gebäudes am 11.03.2021 in Oestereiden.
Die LG Drewer hat zur Vertiefung ihrer Kenntnisse bei der Personen Suche und Absuchen grosser Flächen mit der Drohne inkl. Wärmebildkamera bei mehreren Grasflächen diese nach Rehkitzen abgesucht. In den letzten Wochen wurden 12 Flächen abgesucht. Diese Grasflächen standen jeweils an, um gemäht zu werden.
Die letzte Aktion war am letzten Sonntag wo Frühmorgens eine entsprechend Grasfläche abgesucht wurde an der K70 zwischen Altenrüthen und Effeln . Aufgrund der derzeit hohen Temperaturen musste schon sehr früh begonnen werden, die Flächen mit der Wärmebildkamera abzusuchen, damit der Temperaturunterschied zur Suche möglichst hoch ist. Damit erreicht man ein optimales Wärmebild bzw. erkennt das Rehkitz am besten.
Es konnte nach einiger Zeit auf dem Wärmebild ein Rehkitz mit ihrer Mutter in der Fläche am Sonntag ausgemacht werden.
Bei der Suche am Boden zeigte sich aber schnell, dass das Rehkitz schon sehr mobil war und beim annähern eines Kameraden schnell die Flucht ergriff.
Unterstützung hatten wir hierbei auch von einem versierten Jäger.
Nachdem die Fläche 2x komplett abgesucht war und es sicher war, dass sich das Rehkitz oder ein anderes Wild, sich nicht mehr auf der Fläche befindet, kam dann der Landwirt und mähte die Fläche entsprechend ab ohne Wildverluste.